Wie in jedem Jahr gibt es in Tiberanda die Musiker. Da in diesem Jahr das Thema ein besonderes und übergreifendes ist, haben wir uns gedacht, wir fragen mal nach, wie die Musiker „Willkommen“ umsetzen. Maria (31) aus Barcelona und Milena (12) aus Sülzfeld haben es uns verraten.

Sie lieben Musik: Milena spielt Akkordeon und Maria Geige.
Sie lieben Musik: Milena spielt Akkordeon und Maria Geige. (Foto: Jamie, 10 Jahre)

 

Wie wollt ihr das diesjährige Motto „Willkommenskultur“ umsetzen?

Maria: Wir wollen ein Stück komponieren mit Musik und Rhythmen aus verschiedenen Ländern. Wir haben uns vorgenommen, die Musiken, die es so in der Welt gibt, zusammen in einem Stück unterzubringen.

Milena: Begleitet wird das Ganze von der Tiberandahymne.

Das klingt spannend! Wie genau wollt ihr das in die Tat umsetzen?

Milena: Wir machen das mit verschiedenen Instrumenten aus unterschiedlichen Ländern und wir benutzen die verschiedenen Rhythmen.

Aus welchen Ländern habt ihr Lieder aufgenommen?

Maria: Also es gibt ein Lied auf Hebräisch, also aus Israel. Es gibt ein Lied auf Spanisch. Wir haben ein ungarisches Lied. Und natürlich ein deutsches Lied. Ein italienisches haben wir auch, aber das haben wir noch nicht so aufgebaut. Wir wollen außerdem einen Tango spielen aus Argentinien und brasilianische Musik, also das, was man dann im Hintergrund hört.

Was genau meinst du mit brasilianische Musik?
Maria (lacht): Samba!

Wie unterscheiden sich die Lieder und Musiken aus den Ländern?

Maria: In jedem Land ist die Musik anders. Die Lieder aus all den Ländern sind nicht einheitlich, was die Bedeutung von den Texten betrifft. Uns geht es aber vor allem um den Rhythmus, um die Melodien, die zeigen, wie unterschiedlich die Musik ist.

Wieso habt ihr ausgerechnet diese Lieder oder Musik, zum Beispiel den Tango, ausgesucht?

Maria: Einfach weil sie uns gefallen.

Milena: Und auch, weil sie typisch für die jeweiligen Länder sind!

Interview: Alessia (10) und Jamie (10)

(erschienen im Meininger Tageblatt am 05. August 2016)

 

„In jedem Land ist die Musik anders“