Kräuterallerlei in der Kinderstadt

Minze, Melisse, Brennesel & Co – diese und viele weitere Kräuter verwenden die Kräuterhennen der Kinderstadt. Die Kräuter, die wir so nur von Kräuterbutter, Tee oder auch vom Wegesrand kennen, verwenden sie für heilende Mittel, Essen und Kosmetik. Selbst mitten in der Stadt kann man Kräuter finden. Deswegen sind sie oft unterwegs, um im Park oder auch im Wald ihre Hauptzutaten zu suchen. Am Dienstag stellten sie Lippenbalsam, Kräuterbrötchen und Limonade mitMinze her. Das schmeckt nicht nur gut, sondern ist auch sehr gesund und vor allem selbstgemacht.Einen Tag zuvor produzierten sie bereits eine Tinktur aus Spitzwegerich gegen Mückenstiche. Fünf Kräuterhennen und zwei Kräuterhähne im Alter von neun bis dreizehnJahren arbeiten diese Woche zusammen im Kräuterhühnerstall. Die obersten Federtiere sind Astrid (49) und Markus (49) mit ihrem bald flügge werdenden Küken Sabine (15). Wenn man sie fragt, wie sie sich in ihrem neuen Beruf eingelebt haben, hört man nur fröhliches Gegacker, zum Beispiel von Luna: „Ich finde es hier sehr schön, weil wir viel mit Kräutern machen. Was mir auch gefällt ist, dass wir hier viele kosmetische Produkte und Essen herstellen. Außerdem mag ich es auch zu kochen und zu backenund ich habe das schon mal in einer AG in meiner Schule ausprobiert.“ Beim Kinderstadtfest am Samstag präsentieren sie den Bewohnern von Tiberanda und den Besuchern ihr gesamtes Sortiment.

von Ella Marie Seehausen (10) und Talida Ebert (12)

Mathilde (12), Vivien (13), Yara (9), Anna-Lena (10), Luna (11), Ferdinand (11), Iven (11)Sabine (15), Astrid (49), Markus (49)

Die Hennenpost stellt vor: Kräuterhennen